Wiederkehr der Abschreckung – Ein österreichischer Rückblick auf die BALTDEFCOL Konferenz 2018

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Vom 8. bis 9. März 2018 fand in Tartu, Estland, die vierte Konferenz zu Russland des Baltic Defence College statt. Nebst Altbekanntem lies vor allem die Rückkehr des Diskurses über Abschreckung, konventionell wie nuklear, aufhorchen. Die baltischen Länder können sich dabei aber nicht vollständig auf die NATO verlassen: Sie müssen einen Angreifer solange verzögern, bis die NATO Verstärkungen heranführen kann. Die NATO ist gefordert, ihre Logistik auf Vordermann zu bringen und ihre Kapazitäten zur Verlegung von Truppen quer durch Europa auszubauen. Die Balten können vorerst nur eigene Konzepte und Pläne für eine „totale Verteidigung“ – so nennt Finnland sein Landesverteidigungskonzept – entwickeln. Beispiele dafür gibt es neben dem nordischen Nachbarn auch noch in Schweden, der Schweiz oder Österreich. Gerade die „Umfassende Landesverteidigung“ könnte für die baltischen Staaten einige Anregungen liefern.

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Titelfoto (oben): Paavo/BALTDEFCOL

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Über den Autor
Christoph Bilban

Christoph Bilban

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Christoph studiert Politikwissenschaften im Master und Slawistik im Bachelor in Wien. Seine Interessen liegen im Bereich Sicherheitspolitik, sowie Friedens- und Konfliktforschung mit Schwerpunkt auf neuen Konfliktbildern. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Raum in Russland, Weißrussland und den GUS-Staaten. Er ist Milizoffizier und ist derzeit an der Landesverteidigungsakademie in Wien tätig.

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