Russlands Militärwissenschaft und der Generalstab

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Vor etwa fünf Jahren hielt Valerij Gerasimov seine erste Rede vor der jährlichen Vollversammlung der Russischen Akademie der Militärwissenschaften. Sie wurde bald als „Gerasimov-Doktrin“ bekannt; die Zuschreibung “Doktrin” kam von Mark Galeotti, der, wie er einräumt, schlicht auf der Suche nach einem knackigen Titel für seinen Blog-Post war. Die Rede selbst war der Auftakt zur Reform der Militärreform, und Gerasimov schwor die Elite auf den neuen Kurs ein. Es ist zwar eine Tradition, dass der russische Generalstabschef eine Rede auf der angesprochenen Versammlung hält, aber erst Gerasimov verweist nachdrücklich auf den Stellenwert der Militärwissenschaften für die Arbeit des Generalstabs. Die Rede ist aber nicht nur ein Zeichen des Respekts, sondern gibt auch Einblick in die aktuellen Gedanken des russischen Topmilitärs – so auch heuer am 24. März.

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Titelfoto (oben): kremlin.ru

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Über den Autor
Christoph Bilban

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Christoph studiert Politikwissenschaften im Master und Slawistik im Bachelor in Wien. Seine Interessen liegen im Bereich Sicherheitspolitik, sowie Friedens- und Konfliktforschung mit Schwerpunkt auf neuen Konfliktbildern. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Raum in Russland, Weißrussland und den GUS-Staaten. Er ist Milizoffizier und ist derzeit an der Landesverteidigungsakademie in Wien tätig.

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