Am 28. Dezember 2025 brachen in Teheran, ausgehend vom historischen Teheraner Basar, die schwersten Unruhen aus, die die Islamische Republik seit ihrer Gründung 1979 erlebt hat. Innerhalb weniger Tage hatten sich die Proteste auf mindestens 46 Städte ausgeweitet — von Tabriz im Nordwesten bis Zahedan im Südosten, von Kurdistan bis Lorestan. Was mit wirtschaftlicher Verzweiflung begann, entwickelte sich rasch zu einer politischen Mobilisierung, die sich nicht mehr gegen einzelne Missstände richtet, sondern gegen das System selbst.
Dieser Artikel stützt sich auf das IFK Fact Sheet Iran (1.–20. Jänner 2026), erschienen als Periodikum der Landesverteidigungsakademie Wien (LVAk), Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK). Verfasser: Hessam Habibi Doroh und Walter Posch — zwei der renommiertesten Iranexperten im deutschsprachigen Raum.
Die LVAk publiziert regelmäßig Fact Sheets und Analysen im Rahmen ihrer Schriftenreihen (Legatus Doctus, ISS Lagebild, IFK Monitor). Militärische Orderbattle-Daten (OOB) werden nach Verfügbarkeit des IISS Military Balance 2026 (Kapitel Österreich & Russland) ergänzt.
I. Warum diese Welle anders ist
Die Islamische Republik kennt Protest. Das Green Movement 2009 mobilisierte Millionen gegen den mutmaßlichen Wahlbetrug an Mousavi; es wurde niedergeschlagen, seine Führer stehen bis heute unter Hausarrest. Die Benzinproteste 2019/20 kosteten über 1.500 Menschen das Leben, ausgelöst durch eine über Nacht verkündete Preisdreivielfachung. Die Mahsa-Amini-Proteste 2022 verbanden Frauenrechte, Bürgerfreiheit und Systemkritik zu einer Welle, die 160 Städte erfasste und zum Slogan „Zan, Zendegi, Azadi" (Frau, Leben, Freiheit) verdichtete.
Die aktuelle Welle übertrifft alle diese Vorläufer in einem entscheidenden Punkt: Sie ist nicht auf eine Gruppe, ein Thema oder eine Region begrenzt. Sie hat einen systemischen Charakter.
Das IFK-Analytical Summary hält dazu fest: „Die aktuellen Proteste weisen sowohl neue Dynamiken als auch eine neue Qualität staatlicher Repression auf." Die Staatsreaktion — Amnesty International spricht von Massentötungen in beispiellosem Ausmaß — legt nahe, dass das Regime selbst den Ernst der Lage erkennt.
II. Der Zünder: Währungskollaps und Bazarstreik
Der unmittelbare Auslöser war wirtschaftlicher Natur. Ende Dezember 2025 begann der iranische Rial einen erneuten, rapiden Wertverfall — der Kurs gegenüber dem US-Dollar hatte sich innerhalb von zwei Jahren mehr als halbiert. Importpreise für Grundnahrungsmittel, Medikamente und Industriegüter explodierten. Die Inflationsrate lag nach verbreiteten Schätzungen bei über 50 Prozent im Jahresschnitt.
Was den Protest diesmal von früheren Episoden unterscheidet, ist der Ausgangspunkt: der Teheraner Basar. Dieser historische Ort ist weit mehr als ein Marktplatz — er ist ein politisches und ökonomisches Gravitationszentrum. Dass die Händler des Bazars streiken und schließen, hatte symbolische Wucht: Die Islamische Revolution von 1979 wurde mit dem Basar gemacht; wenn der Basar streikt, streikt das Herz der Wirtschaft.
Die Proteste breiteten sich dann schnell über die wirtschaftliche Dimension hinaus aus. Der ehemalige Berater von Präsident Khatami, Saeed Leilaz, erklärte in einem Interview mit dem persischsprachigen Euronews-Kanal Anfang Jänner 2026, die Islamische Republik sei in einer strukturellen Sackgasse. Es gebe keine tragfähige politische Alternative — weil es keine Opposition gebe, die realistisch die Macht übernehmen könnte. Wiederholte Versuche, durch Reformen innerhalb des Systems eine Alternative zu schaffen, seien gescheitert. Die Kernkrisen, so Leilaz, seien nicht zwischen politischen Fraktionen angesiedelt — sie sind Teil des Systems selbst.
III. Das Ausmaß der Repression
Die staatliche Reaktion übertraf alles bisher Dokumentierte. Laut Amnesty International berichten sowohl die Vereinten Nationen als auch die Organisation vom systematischen und koordinierten Einsatz tödlicher Gewalt durch Sicherheitskräfte. Amnesty AI zitiert offizielle iranische Angaben von bis zu 2.000 Todesopfern seit Beginn der Proteste — und klassifiziert diese als rechtswidrige Massentötungen in beispiellosem Ausmaß.
Verifizierte Videos und Augenzeugenberichte zeigen Sicherheitskräfte, die wiederholt mit scharfer Munition gegen überwiegend unbewaffnete Demonstranten vorgingen — teilweise aus nächster Nähe und von Dächern aus, einschließlich von Wohngebäuden, Moscheen und Polizeistationen.
Am Abend des 8. Jänner 2026 verhängte die iranische Regierung eine nahezu vollständige Abschaltung von Internet und mobilen Kommunikationsdiensten. Amnesty International stellte klar, dass diese Maßnahme nicht nur der Verhinderung von Demonstrationskoordination diente, sondern vor allem der Verdeckung schwerer Menschenrechtsverletzungen. Die Sperre macht unabhängige Berichterstattung nahezu unmöglich — die einzig zugänglichen Medien innerhalb Irans sind staatskontrollierte oder staatsnahe Agenturen wie Tasnim und Fars News.
Das Problem der „Lebasshakhsi"
Für die Lageanalyse ist ein strukturelles Problem des iranischen Sicherheitsapparats besonders relevant: die sogenannten „Lebasshakhsi" (wörtlich: Zivilkleidung-Träger). Dabei handelt es sich um Sicherheitskräfte in ziviler Kleidung, die nicht nur nachrichtendienstlich sammeln, sondern von Demonstrierenden regelmäßig als aktive Unterdrückungskräfte beschrieben werden und häufig als Eskalationsauslöser wahrgenommen werden. Ihre Verbindungen zu Basij-/paramilitärischen Netzwerken wurden in zahlreichen Analysen thematisiert.
Diese Praxis macht die Zuweisung klarer Verantwortlichkeiten in dynamischen Straßensituationen äußerst schwierig. Sie trägt auch dazu bei, dass staatliche Stellen behaupten können, Gewalt sei von „bewaffneten Zivilisten" ausgegangen — Behauptungen, die angesichts der Kommunikationssperre kaum unabhängig verifizierbar sind.
Gleichzeitig hat das Regime ~500 getötete Sicherheitskräfte bekannt gegeben (Regierungsangaben via Reuters). Diese Zahl ist als Regierungsdarstellung zu werten; unabhängige Organisationen veröffentlichten teils erheblich abweichende Zahlen. Das Muster bleibt: In einer Informationsblockade bedienen alle Akteure ihre eigene Narrative.
IV. Die ethnische Dimension — Randregionen als Pulverfässer
Iran ist ethnisch divers: Perser, Aserbaidschaner, Kurden, Araber, Balutschen, Luren, Bakhtiaren und andere Gruppen bewohnen das Land. Trotz formal einheitlicher Staatsstruktur sind diese Regionen wirtschaftlich und politisch stark marginalisiert. In der aktuellen Protestwelle manifestieren sich diese strukturellen Defizite in besonders scharfer Form.
Kurdischer Widerstand
Kurdische Oppositionsparteien aus Rojhelat (iranisches Kurdistan) koordinierten ihre Aktionen — etwas, das seit langer Zeit nicht mehr vorgekommen war. Sie verurteilten die gewaltsame Niederschlagung von Demonstrationen in Kermanshah, Ilam und Lorestan und riefen Bazarhändler in kurdischen Regionen zu einem landesweiten Streik am 8. Jänner auf. Diese begrenzte, aber politisch bedeutsame Koordination markiert eine Veränderung in der hochfragmentierten kurdischen Oppositionslandschaft.
Baluchistan — von Protest zu Gewalt
In Belutschistan (Sistan-Baluchestan) nahmen die Proteste eine deutlich radikalere Wendung: Eine Gruppe bekannte sich zur Tötung eines Polizeikommandanten in Iranshahr und stellte dies als Vergeltung für staatliche Gewalt gegen Demonstranten dar. Solche Vorfälle bleiben zwar Einzelfälle, verdeutlichen aber das anhaltende Risiko einer sicherheitspolitischen Eskalation und der Militarisierung von Protesten in Randregionen.
Hintergrund: Die Proteste in Zahedan 2022, während derer rund 100 Menschen bei einer Demonstration getötet wurden, hatten massive Sicherheitsmaßnahmen nach sich gezogen, die die gesamte Provinz paralysierten. Die Narben dieses Traumas sind in Belutschistan tiefer als anderswo.
Molana Abdolhamid — der zurückhaltende Gegenpol
In den Debatten über mögliche Formen der Oppositionsführung fällt immer wieder ein Name: Molana Abdolhamid, ein sunnitischer Kleriker aus Zahedan, der nicht nur unter Sunniten, sondern weit darüber hinaus große gesellschaftliche Autorität genießt. In seinen Freitagspredigten übt er regelmäßig scharfe soziopolitische Kritik an Regierungshandeln — hält aber bewusst eine vorsichtige Position ein, um seine Anhänger zu kontrollieren und eine erneute gewaltsame Eskalation durch Sicherheitskräfte zu vermeiden.
Diese Zurückhaltung muss vor dem Hintergrund der Ereignisse von Zahedan 2022 gesehen werden. Abdolhamid ist kein Revolutionär — aber seine bloße Existenz als respektierte Stimme außerhalb des schiitischen Klerusestablishments ist systemisch bedeutsam.
V. Die Erosion des Klerus — ein Jahrzehnte langes Phänomen
Parallel zu den aktuellen Protesten ist seit Jahren eine erhebliche Erosion des gesellschaftlichen Ansehens des schiitischen Klerus spürbar. Säkularisierungstendenzen bei der jüngeren Generation, die fortschreitende Politisierung des religiösen Establishments und seine Identifikation mit einem als ineffizient und korrupt wahrgenommenen Herrschaftssystem haben zu einer wachsenden Entfremdung zwischen Staat, Klerus und Gesellschaft geführt.
Diese Entwicklung manifestiert sich zunehmend in offener Feindseligkeit gegenüber Geistlichen im öffentlichen Raum. Die Brandanschläge auf Hunderte von Moscheen und öffentlichen Gebäuden während der aktuellen Protestwelle illustrieren die Intensität dieser sozialen Ablehnung auf dramatische Weise.
VI. Militärische und sicherheitspolitische Lage
Die Rhetorik offizieller Stellen wurde mit der Eskalation ab 8. Jänner deutlich aggressiver. Offizielle Stellen und staatsnahe Medien stellen Demonstrierende zunehmend als „Terroristen" oder „bewaffnete Aufrührer" dar und verknüpfen die Proteste mit äußeren Feinden — diese Narrativverschiebung dient offensichtlich dazu, den Einsatz maximaler Gewalt und außerordentliche Sicherheitsmaßnahmen zu legitimieren.
Das IRGC (Islamische Revolutionsgarde) und die Basij-Miliz — die beiden zentralen Säulen der Repressionsmaschinerie — sind vollständig mobilisiert. Die Revolutionsgarde ist dabei nicht nur ein Sicherheitsinstrument, sondern ein wirtschaftliches und politisches Schwergewicht: Sie kontrolliert bedeutende Teile der iranischen Wirtschaft und hat ein systemisches Interesse am Fortbestand der aktuellen Ordnung.
Für externe Beobachter ist die Lage aufgrund der Kommunikationssperre kaum verlässlich einzuschätzen. Die IFK-Analyse betont dies explizit: „Die nahezu vollständige Unterbrechung unabhängiger Kommunikationskanäle macht es erheblich schwieriger, die Lage zuverlässig zu analysieren."
VII. Strategische Bedeutung für Europa und Österreich
Iran ist für Europa kein peripheres Thema. Die Islamische Republik steht an einer Schnittstelle mehrerer strategischer Linien, die direkte Relevanz für europäische Sicherheitsinteressen haben.
Operation Midnight Hammer: Irans Nuklearprogramm und die neue Achse des Ostens — der US-Angriff auf Fordow/Natanz, der trilaterale Pakt Iran-China-Russland (29. Jän. 2026) und das CRINK-Phänomen.
Teherans langer Arm: Hamas, Hisbollah und die Hybridkriegsführung — Quds Force, Hawala-Netzwerke, Qatar als Doppelspieler, und die systematische Köpfung der Führungsebene 2024/25.
Die Iran-Russland-Achse
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat sich die strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Teheran vertieft. Iran liefert Drohnen (Shahed-136), die Russland massiv gegen die ukrainische Infrastruktur einsetzt — dieselben Waffensysteme, deren Kostenasymmetrie Brigadier Markus Reisner auf der LVAk-Konferenz 2025 als strategisch revolutionär beschrieb: russische Angriffsdrohnen für 20.000–50.000 Dollar gegen westliche Abwehrsysteme für 500.000–2 Millionen Dollar. Eine innenpolitische Destabilisierung Irans könnte — je nach Ausgang — entweder diese Achse schwächen oder das Regime zu stärkerer Anlehnung an Moskau und Peking veranlassen.
Nuklearprogramm
Iran verfügt nach IAEO-Angaben über angereichtes Uran in einer Menge, die theoretisch für mehrere Nuklearwaffen ausreichen würde. Das JCPOA (Atomabkommen) ist faktisch tot. Ob eine Systemkrise im Iran das Nuklearprogramm beschleunigt, einfriert oder — im Falle eines Regimewechsels — neu verhandelt werden könnte, ist eine der zentralen strategischen Fragen für Washington, Brüssel und Tel Aviv gleichermaßen.
Energiepolitik und Durchgangsrouten
Iran kontrolliert die Straße von Hormus, durch die rund 20–21 Prozent des weltweiten Ölhandels fließen. Innenpolitische Instabilität mit dem Risiko einer bewaffneten Eskalation hat unmittelbare Konsequenzen für die Energiemärkte — in einem Jahr, in dem Europa noch immer an seiner Energiesicherheit nach dem Ausstieg aus russischem Gas arbeitet.
Flüchtlingsbewegungen
Eine tiefere Destabilisierung oder gar ein Systemkollaps im Iran hätte erhebliche Auswirkungen auf Migrationsbewegungen in Richtung Türkei, Irak und in der Folge nach Europa. Österreich wäre als Transitland und Zielland unmittelbar betroffen.
VIII. Analyse: Legitimitätskrise ohne Lösung
Die IFK-Analyse fasst die Situation in Worten zusammen, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen:
„Die anhaltenden Krisen und zivilen Unruhen verdeutlichen die strukturelle Unfähigkeit der Islamischen Republik, wirksame Antworten auf die ernsthaften Herausforderungen des Landes zu geben — insbesondere die Wirtschaftskrise, akute Wasser- und Stromversorgungsprobleme sowie das Versagen, grundlegende Sicherheit zu gewährleisten. Die Protestbewegungen des letzten Jahrzehnts und ihre wiederholte brutale Unterdrückung sind kein kurzfristiger Ausdruck sozialer oder wirtschaftlicher Unzufriedenheit. Sie verweisen auf eine tiefgreifende Legitimitätskrise."
— IFK Fact Sheet Iran, 1.–20. Jänner 2026 (Habibi Doroh / Posch)
Das Paradox: Selbst wenn das Regime die aktuelle Situation kurzfristig stabilisieren kann — und angesichts seiner Gewaltmittel ist das wahrscheinlich —, löst das keine der strukturellen Ursachen. Die offen artikulierten Slogans gegen den Obersten Führer, religiöse Institutionen und das System als Ganzes deuten auf eine fundamentale Spaltung zwischen Gesellschaft und Herrschaftsordnung hin.
Der Politikwissenschaftler Saeed Leilaz benennt das Kernproblem: Es gibt keine Systemalternative. Keine Opposition, die machttauglich wäre. Keine Reform, die nicht an der Struktur selbst scheitert. Das macht die Lage nicht stabiler — es macht sie unvorhersehbarer. Systeme ohne Ventile explodieren oder erstarren; beides ist für die regionale und globale Stabilität gefährlich.
Drei Szenarien
Szenario 1 — Repressive Stabilisierung (wahrscheinlichstes Szenario): Das Regime unterdrückt die Protestwelle mit maximaler Gewalt, stabilisiert die Situation kurzfristig, verschärft die Isolation nach innen und außen. Die strukturellen Probleme — Wirtschaftskrise, Wasserknappheit, Infrastrukturverfall — bleiben ungelöst. Die nächste Explosionsspirale ist vorprogrammiert.
Szenario 2 — Fragmentierung und Kontrolle durch IRGC: Die regulären Staatsinstitutionen verlieren weiter an Bedeutung; die Revolutionsgarde übernimmt de facto die Kontrolle. Iran wird zu einem De-facto-Militärregime mit religiösem Feigenblatt — ein Muster, das in der Region nicht ohne Präzedenz ist.
Szenario 3 — Systemkollaps (wenig wahrscheinlich, nicht auszuschließen): Ein unerwarteter Auslöser — Tod Khameneis, Spaltung im Klerus, militärisches Versagen in einer Randregion — kann Dynamiken auslösen, die das System überfordern. Die Geschichte kennt Beispiele schneller Zusammenbrüche scheinbar gefestigter Systeme: DDR 1989, Rumänien 1989, Tunesien 2010. Vorherzusagen sind sie nicht. Zu ignorieren ist die Möglichkeit nicht.
Implikationen für die österreichische Außenpolitik
Österreich unterhält traditionell vergleichsweise aktive diplomatische Beziehungen zum Iran — Wien hat mehrfach als Verhandlungsort für Nukleargespräche gedient. Angesichts der aktuellen Situation ergeben sich konkrete außenpolitische Fragen:
- Wie gestaltet Österreich seine humanitäre Reaktion auf die dokumentierten Massentötungen?
- Welchen Beitrag leistet Österreich in EU-Sanktionsdiskussionen?
- Wie positioniert sich Wien in der Frage der Nuklearverhandlungen, wenn das Regime gleichzeitig die eigene Bevölkerung massakriert?
- Wie bereitet sich das Innenministerium auf potenzielle Migrationsbewegungen vor, falls sich die Situation weiter verschlechtert?
Diese Fragen werden in der österreichischen politischen Debatte kaum gestellt. Das ist ein Fehler — denn der Iran ist kein fernes Thema. Er ist geopolitisch, energiepolitisch und migrationspolitisch unmittelbar relevant.
Quellenverzeichnis:
LVAk/IFK: Fact Sheet Iran, 1.–20. Jänner 2026 — Hessam Habibi Doroh & Walter Posch (Primärquelle) ·
LVAk: Legatus Doctus — Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie ·
LVAk/ISS: Lagebild Nr. 1/26 — ACTA-Konferenz 2025 ·
Amnesty International: Iran mass killings unprecedented (Jän. 2026) ·
Amnesty International: Iran Internet Shutdown (Jän. 2026) ·
IAEO: Iran Safeguards Reports (2025/26) ·
Council on Foreign Relations: Iran's Green Movement (Background) ·
U.S. Energy Information Administration: World Oil Transit Chokepoints ·
Reuters: Iran-Russia Comprehensive Partnership ·
LVAk/ISS: Lagebild Nr. 1/26 — Konferenz 2025 (inkl. Reisner zu Drohnenasymmetrie) ·
BBC: Iran Mahsa Amini Protests (2022) ·
Amnesty International: Iran Benzinproteste 2019